Weiße Melisse (Pflanze)

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Beschreibung

Die Weiße Melisse ist im botanischen Sinne eigentlich keine Melisse, sondern eine heimische Art der Katzenminze. Während die uns bekannte Zitronenmelisse (Melissa Officinalis) ursprünglich aus dem nahen Osten stammt und erst im Mittelalter in Europa Eingang fand, ist die Weiße Melisse stets bei uns beheimatet (hauptsächlich in den Bergen Österreichs) und damit Teil der heimischen Fauna gewesen. Wenn man so will ist die Weiße Melisse die heimische Alternative zur Zitronenmelisse, mit dem Unterschied, dass die Weiße Melisse auch zum Trocknen verwendet werden kann, da sie auch im getrockneten Zustand ihr zitrusartiges Aroma behält, während die Zitronenmelisse frisch verarbeitet werden sollte, da sie beim Trocknen deutlich an Aroma verliert.

Bevor die Weiße Melisse vor geraumer Zeit als Teepflanze bekannt wurde, haben zahlreiche Imker die Weiße Melisse als Bienenfutterpflanze angebaut. Die Weiße Melisse ist absolut winterhart und verzaubert demnach nicht nur die Menschen-, sondern auch die Insektenwelt mit ihren weißen Blüten von Mai bis September. Das Aroma der Weißen Melissse ist vordergründig zitrusartig mit leichtem Rosenduft im Hintergrund. Ein milder und lieblicher Duft – nicht für den Duftgarten, sondern auch für den Teegarten und als Potpourri. Die Blätter können frisch oder getrocknet für Tee, als Badezusatz, als Zutat beim Backen oder für kalte Erfrischungsgetränke im Sommer genutzt werden.  Natürlich eignen sie sich auch gut zum Räuchern für Themen wie Reinigung, Konzentration und Klarheit.

Die Weiße Melisse bevorzugt leicht feuchten und humosen Boden sowie einen sonnigen Standort, toleriert aber auch Halbschatten. Im Gegenteil zur Zitronenmelisse (Melissa Officinalis) bildet die Weiße Melisse keine Ausläufer, sondern treibt im Frühjahr aus den verholzten Stängeln wieder aus. Sie wuchert also nicht unterirdisch, samt sich jedoch wie ihre Verwandte die Katzenminze, im Sommer und Herbst fleißig aus.

Heute fast in Vergessenheit geraten, wurde sie früher gezielt in Bauerngärten kultiviert. Optisch ähnelt die Weiße Melisse der Katzenminze sehr (weshalb sie auch “Zitronen-Katzeminze” genannt wird), doch ihre Eigenschaften ähneln vielmehr der uns bekannten Melisse (weiße Blüten, zitrusartiger Duft), daher auch der Name “Weiße Melisse”. Im Gegenteil zu ihrer Verwandten, der Katzenminze, wird die Zitronen-Katzeminze jedoch von Katzen auf Grund ihres Odeurs gemieden – sie wird also kein Opfer von “Schmuseattacken” der Katzen im Garten werden.

Die Volksheilkunde spricht der Weißen Melisse eine leicht entspannende, jedoch nicht wie bei der Zitronenmelisse eine beruhigende, Wirkung zu. Im Vergleich zur ihrer engen Verwandten, der Katzenminze, unterscheidet sie sich kaum. Lediglich die gezahnten Blätter der Weißen Melisse sind deutlich größer, der einzigartige Zitrusduft unterscheidet sich maßgeblich vom leicht strengen Geruch der Katzenminze und während die Weiße Melisse im Frühjahr aus dem alten Holz austreibt, wächst die Katzenminze eher horstig. Insgesamt wächst die Katzenminze (Nepeta Cataria und Nepeta Fassenii) buschiger und ist die Weiße Melisse (Nepeta Cataria ssp. Citriodora) etwas schwächer im Wuchs. Die Weiße Melisse kann in den Garten, aber auch in Kübeln oder Balkonkästen gepflanzt werden.

Zusätzliche Information

Gewicht100.00 g
Größe9 × 9 × 10 cm
Typ

Staude

Haltbarkeit

Mehrjährig

Winterhart

bis -30 Grad, Ja

Überwinterung

Frosthart

Winterhärtezone

Z3

Wuchshöhe

60cm

Herkunft

Afrika, Asien, Europa

Wasser
  • Mittel
Licht
  • Sonnig
Topfgröße

9cm

Liefergröße

10cm

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