Waldmeister (Pflanze)

3,90 

Typ: niedrige Staude

Haltbarkeit: Mehrjährig

Wuchshöhe: 20cm

Liefergröße: 10cm

Topfgröße: 9cm

Herkunft: Europa

Standort: Halbschattig und feucht

Winterhart: Ja

Lieferzeit: Ende März bis Oktober

Vorrätig

Beschreibung

Der Waldmeister, auch wohlriechendes Labkraut genannt, ist eine krautige, winterharte Staude mit zierlichen weißen Blüten im Sommer. In natürlicher Umgebung wächst der Waldmeister als Pflanze meist im in Laubwäldern auf feuchten und nährstoffhaltigen Böden. Der Waldmeister liebt schattige bis halbschattige Plätze (z.B. unter laubabwerfenden Gehölzen) und vor allem ausreichend Wasser, wenn er sonnig steht. Waldmeister breitet sich in der Regel durch Selbstaussaat und Ausläufer von ganz alleine aus – will man dem Waldmeister Einhalt gebieten, genügt ein Abstechen mit dem Spaten. Doch Vorsicht: Waldmeister hat wie Wermut die Eigenschaften das Wachstum anderer Pflanzen durch seine Wurzelausscheidungen zu hemmen oder fremde Pflanzen gänzlich von sich fernzuhalten.Eine üppigere Ernte wird sich erst ab dem zweiten oder dritten Jahr ergeben (je nach Standort und Anzahl der Pflanzen). Wir empfehlen den Waldmeister das erste Jahr in Ruhe zu lassen, damit er in Ruhe anwachsen, sich über Selbstaussaat oder Rhizome vermehren und sich an den Winter anpassen kann. Waldmeister ist eine Frühlingspflanze, die je nach Region von Mitte Februar oder Anfang März bis Mitte April oder bis Anfang Mai beerntet werden kann.

Am Bekanntesten ist der Waldmeister wohl als Würzpflanze für die Maibowle oder als Tee, der laut Volksmedizin in geringer Dosis gegen Kopfschmerzen helfen soll. Doch man sollte sich vom Namen nicht täuschen lassen, denn der hiesige Waldmeister ist nicht der Lieferant für denn allseits beliebten grünen Wackelpudding oder grünen Sirup, die oft nach dieser Pflanze genannt werden. Beim Streicheln über die Blätter und beim Trocknen Dieser verströmt der Waldmeister zwar den bekannten Waldmeister-Duft, doch dieser ist auf das daran enthaltene Cumarin zurückzuführen, das auch im Mariengras zu finden ist. Um Götterspeisen oder Getränke mit dem bekannten Waldmeistergeschmack herzustellen empfehlen wir deshalb gemahlene Samen des Damaszener Kümmels (Nigella damascena) mit etwas Blüten oder Wurzelstückchen der Mädesüß vermengt. Laut Volksglauben galt Waldmeister als Mittel gegen dämonische Kräfte. Den Kühen, die nicht fressen wollten, wurde in Polen Waldmeister mit etwas Salz gegeben. Hexen ließen sich angeblich durch eine Mischung von Waldmeister, Johanniskraut und Härtz Bilgen (Mentha pulegium) vertreiben. Er wird gedeutet als ‚Meister des Waldes‘, also die erste und wichtigste Pflanze im Wald, oder auch im Sinne einer „im Walde wachsenden Pflanze mit meisterhafter Heilkraft“. Am Ende der Vegetationsperiode vergilbt und verwelkt das Laub im Herbst, die Pflanze zieht sich für die Winterruhe in den Wurzelstock zurück und treibt dann im Frühling des Folgejahres wieder aus.  Der Waldmeister eignet sich auch ideal für die Bepflanzung in Balkonkästen sowie Kübeln und ist, was den Standort angeht, recht anspruchslos – solange er nicht in der vollen Sonne steht.

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