Salbei (Pflanze)

Salvia Officinalis

4,90 

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Vorrätig

Beschreibung

Der echte Salbei, auch “Küchensalbei”, “Gartensalbei” und “Königssalbei” genannt, ist eine ausdauernde, winterharte Heil- und Duftpflanze, die sonnige und trockene Standorte mit reichlich Kalk bevorzugt. In seiner Heimat, dem Mittelmeerraum, wächst der Salbei als Pflanze in vielen Kräuter- und Küchengärten in praller Sonne und wird sehr gerne und vor allem häufig in der mediterranen Küche verwendet. Der Salbei liebt nährstoffarme, sehr durchlässige (teilweise sogar sandige) Böden. Im Winter sollte der Salbei guten Frostschutz bekommen (Kokos+Vlies), dann kann er auch draußen überwintern, denn kurzzeitig verträgt der echte Salbei durchaus bis zu -20 Grad. Ansonsten empfiehlt sich eine helle Überwinterung im Wintergarten oder eine kühle Überwinterung im Haus. Erstaunlicherweise blüht der echte Salbei nicht, sodass er ganzjährig in der Küche verwendet werden kann (daher auch der Beiname “Küchensalbei”). Der echte Salbei ist einer der wenigen von mehr als 750 Salbeisorten die nicht blühen und stattdessen ihre ganze (Heil-) Kraft in die Blätter stecken.

Man verwendete ihn früher als Gurgelmittel und Mundwasser. Sogar als Zahnpasta fand  der echte Salbei Anwendung, indem man ein paar Blätter nahm und die Zähne damit putzte sowie das Zahnfleisch damit massierte. Schon die Römer kannten den Salbei als “Unsterblichkeitskraut” und auch die Mönche im Mittelalter schätzten den Salbei sehr und fragten sich, warum der Mensch sterbe, dem Salbei im Garten wüchse. Daher weiß der Volksmund auch: “Wer auf Salbei baut – den Tod kaum schaut”. Nicht nur die Mönche, sondern auch keltische Druiden und die Indianer Nordamerikas schätzen Räucherungen aus Salbei bei Toten- und Ahnenritualen sowie Schwitzhütten-Zeremonien. So ist der Weiße Salbei beispielsweise eine Zutat der Heiligen Pfeife (dieser wiederum ist ein Bestandteil einer der 7 Heiligen Riten von der Weißen Büffelkalbfrau) und wird zu besonderem Anlässen veräuchert um Körper, Geist und Seele zu reinigen und vor “bösen Geistern und Energien zu bewahren”. Im Schamanismus werden auch heute noch die getrockneten  Blätter von den vielen verschiedenen Salbeiarten auch für Räucherrituale verwendet, da sie reinigend und klärend auf die Atmosphäre als auch die unmittelbare Umgebung wirken und einen “Heiligen Raum” erschaffen.

Salbei ist neben Johanniskraut inzwischen ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der traditionellen  Kräutersträuße (z.B. Neunerbuschen, Marien- und Weihebündel), die im Spätsommer gesammelt und anschließend im Haus, im Stall oder der Scheune aufgehängt werden. Laut Signaturenlehre von Paracelsus symbolisieren die ovalen Blätter die menschliche Zunge und fühlen sich gleichzeitig wie eine eine echte Haut an. Ebenso ähnelt ein Salbeiblatt aber auch einem Lungenflügel, wodurch Paracelsus in seiner Signaturenlehre ausgehend von dieser Symbolik auf den Einsatz des Salbeis Rückschlüsse gezogen hat. Der Salbei ist mit den Planeten Merkur und Jupiter, sowie den Elementen Luft & Äther verbunden. Die saftigen und aromatischen immergrünen Blätter des Salbei versinnbildlichen Frische, Reinheit & Lebenskraft.

Der Name “Salbei” leitet sich vom lateinischen “salveo” ab, was so viel wie “ich heile” oder “ich rette” bedeutet. Wenn man sich sein breites Wirkungsspektrum anschaut, verwundert es wenig warum er diesen Namen bekam. In der Volksheilkunde wird Salbei seit langem bei Erkältungen, Husten und damit verbundenen Halsschmerzen, Zahnfleischproblemen und Mundhöhlenentzündung eingesetzt. Da er viel Vitamin C besitzt soll er auch gut für das Immunsystem sein und eine gute Vitamin-C Quelle, doch sollte zu viel Einnahme von Salbei vermieden werden (Schwangere sollten auf Salbei besser ganz verzichten), da er das in großen Mengen schädliche ätherische Öl “Thujon” besitzt, welches auch in den Lebensbäumen – auch “Thuja-Hecken” genannt – vorhanden ist. Als Tee soll er sogar – ähnlich wie Beifuß – bei der Verdauung von fettigen Speisen oder üppigen Mahlzeiten helfen. Wir können das aus eigener Erfahrung nur bestätigen und empfinden zumindest den Salbei Tee nach oder während dem Essen geschmacklich angenehmer als Beifuß Tee aber das ist wohl Geschmackssache…

Zusätzliche Information

Gewicht350.00 g
Größe25 × 50 cm
Typ

Ausdauernd

Haltbarkeit

Mehrjährig

Winterhart

bis -20 Grad, Ja

Überwinterung

Frosthart

Winterhärtezone

Z6

Wuchshöhe

50cm

Herkunft

Europa

Wasser
  • Trocken
Licht
  • Sonnig
Topfgröße

9cm

Liefergröße

10cm

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