Grönlandveilchen (Pflanze)

Viola Labradorica

2,90 

Typ: niedrige Staude

Haltbarkeit: Mehrjährig

Wuchshöhe: 20cm

Liefergröße: 5-10cm

Topfgröße: 9cm

Herkunft: Europa

Standort: Halbschattig und feucht

Winterhart: Ja

Nicht vorrätig

Beschreibung

Das Grönlandveilchen, auch Labradorveilchen genannt, ist eine kriechende, ausdauernde und winterharte Pflanze mit violetten Blüten aus der Familie der Lippenblütler. Sie wird nur etwa 20cm hoch, liebt den Halbschatten und eignet sich deshalb nicht nur für eine Unterbepflanzung von laubabwerfenden Sträuchern, sondern auch für die Kultur in Kübeln und Balkonkästen. Die Blüten des Grönlandveilchens sind genauso bezaubernd wie die des Duftveilchens (Viola Odorata), nur duften sie nicht ganz so intensiv und sind etwas heller. Die Blätter sind etwas dunkler und ein wenig pupurfarben. Wer bisher mit dem etwas anspruchsvollerem Duftveilchen nicht so viel Glück hatte, sollte es einmal mit den Grönlandveilchen probieren. Denn wie es schon ihr Name verrät, ist das Grönlandveilchen u.a. auch in Grönland anzutreffen und kommt daher auch mit widrigen Verhältnissen und einem rauhen Klima (insbesondere kalten Temperaturen) zurecht. Ursprünglich ist das Grönlandveilechen als Pflanze in Nordamerika zu Hause und hat sich mit der Zeit nordwärts bis nach Labrador, Alaska und schließlich auch Grönland ausgebreitet.

In der freien Natur ist das Grönlandveilchen auch an Wegrändern, sowie unter sommergrünen Hecken und Gebüschen zu finden. Die Pflanze verbreitet sich wie Walderdbeeren durch Ausläufer, so dass das Grönlandveilchen allmählich weitere Flächen besiedelt, wenn man es ungestört wachsen lässt. Die Früchte werden auch oft von Ameisen verbreitet, so dass das Grönlandveilchen, einmal angesiedelt, überall im Garten auftauchen kann. Das Grönlandveilchen behält in milden Wintern sein Laub, doch bei mittleren bis starken Frösten zieht sich das Grönlandveilchen zum Schutz in den Wurzelstock zurück und lässt das Laub verwelken. Es treibt dann im Frühling des Folgejahres aus dem Herzen – ähnlich wie Walderdbeeren – wieder aus.

Um das Veilchen und seinen Ursprung ranken sich seit jeher unzählige Legenden. Eine slawische Sage erzählt beispielsweise davon, wie einst die junge Tochter eines wohlhabenden Vaters in ein Veilchen verwandelt wurde und alle zehn Jahre in der Walpurgisnacht aus ihrem Schlaf erwacht und blüht. Derjenige, der die Blume in genau diesem Augenblick pflückt, erlöst die Jungfrau und bekommt das Mädchen mit all den Schätzen ihres Vaters zur Frau. Doch auch in der Antike taucht das Veilchen bereits in der Mythologie auf. Einst wurde die für ihre Schönheit bekannte Tochter des griechischen Himmelsgottes Atlas vom Sonnengott Helios mit dessen Strahlen wollüstig verfolgt. In ihrer Verzweiflung bat die schöne Tochter des Atlas auf ihrer Flucht den Göttervater Zeus um Hilfe. Dieser hatte Mitleid mit dem schüchternen und verzweifelten jungen Mädchen, erhörte ihr Flehen und verwandelte sie in ein wunderschönes, lieblich duftendes Veilchen. Seitdem wächst das Veilchen geschützt vor den Strahlen des griechischen Sonnengottes Helioss im Halbschatten unter Hecken und Gebüschen im Wald oder an Wegrändern. Veilchen symbolisieren daher nicht nur Schönheit und Jungfräulichkeit, sondern vor allem auch Demut und Bescheidenheit.

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